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Besuch der Charlottenhöhle, Samstag, 12. Okt. 2013

Zwischen Tropfsteinen und Fledermäusen

Neben Schlösser, Burgen, weiten Wäldern, romantischen Tälern und Kirchen sind im Umkreis von wenigen Kilometern auch unzählige Höhlen zu erreichen. Denn es gibt auf der Schwäbischen Alb so viele Höhlen wie nirgendwo sonst. Auch die Charlottenhöhle, eine der längsten Schauhöhlen Süddeutschlands gehört dazu. Kürzlich wurde die Hürbener Höhle von Mitgliedern der Dorfgemeinschaft Burgberg besucht.
Es war für viele schon sehr lange her seit ihrem ersten Besuch in der 587 Metern langen und im Jahre 1893 entdeckten Höhle. Alles, was da noch übrig war, war die Erinnerung an den schlauchartigen Höhlengang, den sogenannten "Göttersaal", die "Schatzkammer" oder den "hohen Kamin".

Eckhard Baschin vom Hürbener Höhlenverein freute sich über den Besuch der Burgberger Nachbarn und gab vor dem Höhleneingang spannende Einblicke in die Jahrtausend alte Höhlengeschichte. Belohnt wurden die Besucher bei der anschließenden Führung mit den einmaligen Besonderheiten der verschiedenen Tropfsteinformen. Von keinem anderen als dem seit einigen Monaten tätigen Höhlenführer Norbert Hartmann, selbst Mitglied in der Burgberger Dorfgemeinschaft, erfuhr man auch die Unterschiede zwischen Stalaktiten und Stalakmiten. In seiner sachkundigen Führung fanden sich auch Erklärungen über die ersten Säugetiere, die sich in der Höhle aufhielten. Sicher lebten hier einst Höhlenbären, heute ist sie noch ein Quartier für Fledermäuse. (db)


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Besenwanderung Samstag, 9. November 2013

Verfärbtes Laub in leuchtend strahlenden Goldtönen und die zahlreich in den bunten Herbsthimmel aufragenden Windräder begleiteten am vergangenen Wochenende einige Mitglieder der Dorfgemeinschaft Burgberg auf dem Weg in " Unterbauers Besen" nach Waldhausen.
Das Wetter zeigte sich auf den Wanderwegen nahe bei Gussenstadt von seiner schönsten Seite, bevor Spaß und musikalische Unterhaltung das Programm in der proppenvollen Besenwirtschaft bestimmten. In dem einladenden Ambiente gab es dann auch schmackhaftes für Leib und Seele. Ein gutes "Viertele", kühlen Mostschorle und deftige Hausmannskost wie Schlachtplatte mit Blut- und Leberwurst, Kesselfleisch und Sauerkraut gehörten genauso dazu wie Flammkuchen mit Speck und Zwiebeln, Wurstsalat und Vesperbrettle mit echtem Bauernbrot. Es war ein schöner gelungener Tag bei guter Stimmung. Auf jeden Fall ein empfehlenswertes Erlebnis mit hohem Spassfaktor. (db)


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2. Burgberger Familientag 4. August 2013

Unwetter beendete 2. Burgberger Familientag 2013

Blitz und Donner, peitschender Regen und ein orkanartiger Sturm beendeten den 2. Burgberger Familientag am Sonntag, den 4. August. Plötzlich und unerwartet brach gegen 13.30 Uhr ein Unwetter über die Naherholungs- und Freizeitanlage herein, das ein Weiterfeiern unmöglich machte.

Bevor sich die Himmelschleusen öffneten begann der Familientag mit einem Gottesdienst an der Mariengrotte. Bis zum frühen Nachmittag war die gut organisierte Veranstaltung sehr gut besucht. Die Blaskapelle mit ihrem Dirigenten Günther Prchal unterhielt mit einem bunt gemischten Programm, am Getränke- und Essensstand herrschte Hochbetrieb. Die Kinder freuten sich auf das Kanufahren, das Malen mit Esperanza, das Kinderschminken und auf das Torwandschießen. Es herrschte eine gemütliche Atmosphäre rund um das Naturgelände. Doch bald sah man von Westen her eine Gewitterfront aufziehen. Ein Unwetter bahnte sich an. Blitz und Donnergrollen zeugten davon. Es wurde stockdunkel über dem Hürbetal.  

Was der Höhepunkt des Jahres werden sollte, geriet nun zu einem gemeinsamen Bemühen um Schadensbegrenzung. Gäste, Musikanten und Mitglieder quetschten sich in die Pavillione und Zelte, versuchen festzuhalten was man festhalten konnten. Letzendlich konnten wir froh sein, dass außer einem zerfetzten Pavillion und Sonnenschirm sowie kleineren Schäden keinem der vielen Festbesucher etwas passierte. Ein großes Lob gilt hier unseren Vereinsmitgliedern und treuen Helfern. Sie leisteten hervorrragende Arbeit. Mit Disziplin und starker Moral konnten sie schlimmeres verhindern, z.B. wie unsere "Mädels" das Versorgungszelt mit letzter Kraft festhielten und sich dem Sturm entgegenstemmten.
Beim Abbau und Aufräumen stand man bis zuletzt klatschnass Seite an Seite zusammen. Alle packten mit an. Unsere Mannschaft mit Georg Baamann, Roland Hess und Günther Hausinger an der Spitze gingen hier mit gutem Beispiel voran. Herzlichen Dank. (db)

Bildergalerie Familientag 2013

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Dorfgemeinschaft Burgberg auf Kulturfahrt

Es liegt in unmittelbarer Nähe des Kreises Heidenheim: Das Kloster Roggenburg und das mittelalterlich geprägte Fuggerstädtchen Weißenhorn im Landkreis Neu-Ulm. Kürzlich konnten sich einige Mitglieder vom Verein der Dorfgemeinschaft Burgberg e.V. sowohl von der imposanten Klosterkirche als auch von Weißenhorns historischem Stadtheater, dem Heimatmuseum und der reizvollen Kontraste aus Mittelalter und Moderne überzeugen. Zu dieser recht informativen Kulturreise hatte der Historiker und Studiendirektor i.R. Erich Mennel, ein dort ansässiger Freund des Vereins und geschichtskundiger Spezialist  für beide Örtlichkeiten, die Burgberger Gruppe eingeladen. Der Perfektionist und Kenner der vielfältigen Kulturen in Bayrisch Schwaben ist zugleich auch 1. Vorsitzender des Heimat- und Museumsvereins Weißenhorn und Mitherausgeber des Buches "Weißenhorner Profile".

Beim Klostergelände, umrahmt von satter Natur, einer Allee mit uralten prachtvollen Linden- und Kastanienbäumen und dem an der Hauptstraße liegenden im Jahre 1716 erbauten Amtshauses hörten die Teilnehmer recht aufmerksam den Ausführungen Mennels zu. Es war dem Historiker ein großes Anliegen, die Ausstattung, das Denkwürdige und Staunenswerte, das Geschichtliche und Aktuelle hervorzuheben. Man gehe davon aus, dass im Jahr 1126 drei Brüder aus dem Geschlecht der Grafen von Bibereck das Kloster als Stiftung gründeten, so seine Ausführungen. Dazwischen war immer wieder die angenehme Orgelmusik zu hören. Die große Klosterkirchenorgel, der sogenannten Roggenburgerin, genießt einen weltweiten Ruf. Eine Augenweide insbesondere die Deckengemälde, die Seitenältäre, die Turmkapelle und der Kreuzaltar.
Die im Jahre 1670 erbaute "Alte Roggenschenke", lud dann zur gemütlicher Einkehr ein. Ein Schmuckkästlein besonderer Art war anschließend die Besichtigung des Historischen Stadttheaters. Unverfälschter Kunstgenuß und eine unübertreffliche Atmosphäre machen das Theater en miniature zu einem kulturellen Anziehungspunkt.
Zum Abschluss war es Wolfgang Ott, Museumsleiter und Historiker, der die Gruppe auf eine unterhaltsame Zeitreise mitnahm. Das Weißenhorner Heimatmuseum, gegründet 1908, verfügt über eine der reichhaltigsten Sammlungen in Bayrisch Schwaben. Schon in den dreißiger Jahren des letzten Jahrhunderts galt das Museum in Fachkreisen wegen seines reichen und überaus vielfältigen Bestandes als eine herausragende Sammlung und war weit über die Grenzen der Stadt hinaus bekannt. In den Jahren 1992 bis 1996 wurde das Museum neu konzipiert und gibt somit dem Besucher einen interessanten Einblick in die Geschichte von Stadt und Region.
Es war ein recht interessantes Kulturerlebnis und ein rundum gelungener Ausflug, was Vorsitzender Dieter Danzer in seinen Dankesworten und mit einer Geschenkübergabe an Erich Mennel zum Ausdruck brachte. Text/Foto: Lothar Danzer

Bildergalerie Kulturfahrt


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Maiwanderung 2013

Am 8. Mai 2013 von Burgberg nach Giengen gewandert

Seit Bestehen der Dorfgemeinschaft Burgberg e.V. nimmt die Maiwanderung einen festen Platz im Vereins-Veranstaltungskalender ein. Auch in diesem Jahr schnürten wieder einige ihre Wanderstiefel und marschierten bei bestem Wetter in die ca. sieben Kilometer entfernte Stadt Giengen. Zwischen den ausgedehnten Wiesen und Feldern des vorderen See's, vorbei an der "Zigarre", der Güssenburg, der Brenzüberquerung bei der Filzfabrik und den blühenden Mandelbäumen (Bild) in der Altstadt wurde das Ziel, die Stadiongaststätte auf dem Schießberg anvisiert. Bereits erwartet hatten wir bei guter Laune Platz und Zeit zum gemütlichen Beisammensein, sich auszutauschen und sich obendrein bei Pizza, Schnitzel mit Pommes, Wurstsalat und kühlen Getränken zu stärken.


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Hauptversammlung Dorfgemeinschaft 2013

Großer Respekt wurde bei der Jahreshauptversammlung den aktiven Mitgliedern der Dorfgemeinschaft Burgberg gezollt. Schon jetzt, vier Jahre nach Bestehen des 43 Mitglieder zählenden Vereins, zeichne ein hoher Wert die erbrachten Leistungen der Gemeinschaft aus. Dabei nannte Vorsitzender Dieter Danzer insbesondere die zusammen mit der SAV-Ortsgruppe gebaute Naherholungs- und Freizeitanlage am unteren Stettberg.

Eben diese, so Danzer, wolle man auch in Zukunft weiter ausbauen und verbessern. Etwa mit einem bereits zur Installation bereitliegenden Stromkasten,   weiteren Spielmöglichkeiten für Kinder und dem Ziel einer weiteren Entwicklung bei der Infrastruktur. Geplant seien auch diverse Neupflanzungen rund um das Gelände. Durch den Sachverstand und der fachlichen Kompetenz der dafür zuständigen Mitglieder freue man sich auf die zukünftigen Aufgaben, hieß es. Einmal mehr ging der Vorsitzende im DRK-Raum des "Roten Schulhauses" auch auf die Leistungen der Stadt Giengen für dieses städtische Projekt ein. Man habe bisher die von seitens der Stadt zu verantwortende Unterstützung erfahren. Jetzt, nachdem sich die Finanzsituation der Stadtverwaltung wieder etwas entspannte, wolle man an einem erweiterten "Miteinander" arbeiten.

Was die Verantwortung und Arbeitsleistung für die Anlage betreffe, so werde in Zukunft die Dorfgemeinschaft die federführende Aufgabe übernehmen. Gründliches, sinnvolles Nachdenken in voller Übereinstimmung hätten dazu geführt. Wie SAV-Vertrauensmann Hubert Ludwig mitteilte, habe man sich angesichts der Alterstruktur für diese Maßnahme entschieden. Weiterhin sei die Kooperation zwischen den beiden Vereinen fester Bestandteil des geschaffenen Projekts, das für ein attraktives Freizeitangebot, für Naturliebhaber aber auch für Erholung und Entspannung stehe. Derzeit werde ein 10-seitiger Werbeflyer im Format 21 x 10,5 cm gestaltet und für den Druck vorbereitet. Er soll ein Werbeträger, ein kleiner Leitfaden sein, um mehr über den am Hürbebach liegenden Naturpark zu erfahren - sei es für einen Familienbesuch oder zu einem Schulausflug.

In einem weiteren Rückblick wurde sowohl die Installation der Dorfeingangsstelen und die Erinnerungstafel beim Jubiläumsbaum, die Federführung bei der Seniorenfeier, der im Biotop aufgestellte Nistkasten, die Ruhebänke und vieles mehr in Erinnerung gerufen. Ein voller Erfolg war die erfolgreiche Durchführung des 1. "Burgberger Familientages". Schon heute bereite man sich auf das 2. Familienfest rund um die Anlage vor, das am Sonntag, 4. August stattfinden soll. Bei allen Aktionen und Veranstaltungen konnte man auch auf die Unterstützung von Freunden und treuen Helfern zählen, was auch Schriftführerin Erna Maier bei ihrer Protokollverlesung zum Ausdruck brachte.

Von einem in der Bilanz guten Geschäftsjahr berichtete Kassiererin Marion Geiger. Der positive Kassenbestand werde hauptsächlich getragen von eingegangenen Spenden, Förderbeiträgen (die auch für 2013 unverändert bleiben) und Veranstaltungsgewinnnen. Die erfreuliche Situation sei auch wichtig, um für anstehende Investitionen gewappnet zu sein, so die Erklärung. Die Kassenprüfer Thomas und Anni Danzer - beide wurden in ihren Ämtern wiedergewählt - bescheinigten die gute Arbeit der Kassiererin. Sie wurde von den Anwesenden einstimmig entlastet, ebenso die gesamten Vorstandschaft.
Was die Zukunft betrifft, so freut sich die Dorfgemeinschaft über jeden Mitbürger/Mitbürgerin, der oder die bei den ehrenamtlichen Aktivitäten gerne mitmachen möchte.


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Dank für ein erfolgreiches Jahr 2012!

Vereinsabend im DRK-Raum
Es kamen eine ganze Reihe von Faktoren zusammen, die das Vereinsleben in der Dorfgemeinschaft Burgberg auch im Jahr 2012 beflügelten. Das Mitgestalten und sich engagieren im örtlichen Umfeld stand dabei im Vordergrund, so wie beispielsweise bei der am unteren Stettberg gebauten und seither bestens gepflegten Freizeit-und Naherholungsanlage. Was hier geleistet wurde und wird, sei Vorbild eines besonderen bürgerschaftlichen Engagements, sagte Vorsitzender und Stadtrat Dieter Danzer bei der Jahresschlussfeier am Freitag, 28. Dez. 2012 im DRK-Raum des "Roten Schulhauses". Hier kam die Vereinsfamilie zusammen, um zurückzublicken auf ein aktives Jahr und um Dank zu sagen für die erfolgreiche Bewältigung zahlreicher Aufgaben. Auch die gute Zusammenarbeit mit wichtigen Partnern, Freunden und Gönnern, mit den Geld- und Sachspendern sowie mit der Stadt Giengen sei positiv zu erwähnen, äußerte sich Danzer weiter. Neben einem guten Essen nutzte man die Begegnung im von Frauenhänden recht schön dekorierten Raum zu Gesprächen, zum Austausch, aber auch zu diversen Spielen. Viel Gefallen fand ein Filmbeitrag von Norbert Hartmann vom 1. Burgberger Familientag bei der Naherholungsanlage und anhand von Lichtbilder präsentierte man noch einmal die zahlreichen Höhepunkte rund um das Vereinsgeschehen. Fazit: Das Essen war prima, die Stimmung war locker und fröhlich. Ein wirklich gelungener Abend. Darüber freute sich das ganze anwesende Organisationsteam.


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August 2012 - Familientag

Familientag an der Naherholungs- und Freizeitanlage


Ganz im Zeichen der Familie stand am vergangenen Sonntag der "1. Burgberger Familientag" bei der Naherholungs- und Freizeitanlage am unteren Stettberg. Mit Kind und Kegel kamen viele Besucher in den "kleinen Park" an der Hürbe und erlebten bei herrlichem Wetter einen wunderschönen Tag, in lockerer Atmosphäre und bei bester Unterhaltung. Beim morgendlichen Gottesdienst, umrahmt von der Blaskapelle des Musikvereins, gratulierte Pfarrer Reiner Stadelbauer der Projektgemeinschaft zu der vor einem Jahr gebauten Anlage, die sich harmonisch und sehr schön, zusammen mit der Mariengrotte in die Landschaft einfüge. Rund um das Gelände belebten zahlreiche Attraktionen, wie Kanufahren, ein Luftballonwettbewerb, Geschicklichkeitsspiele und eine große Hüpfburg das Geschehen. Da kamen die Kinder voll auf ihre Kosten. Auch das leibliche Wohl kam nicht zu kurz. Mit einem besonderen Schmankerl warteten u.a. die Blasmusiker vom Musikverein auf, als sie mit ihrem Dirigenten Roland Schade im Flachwasser der Hürbe, und zwar Barfuß, ein Ständchen zum Besten gaben.

Text/Foto:Lothar Danzer 

Bilder Familientag August 2012

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Juni 2012 - Erinnerungstafel 800-Jahre-Baum

Was lange währt wird endlich wahr. Der große Stein beim Jahrhundert-Baum steht schon länger am Rande des Stettbergs.
Seit kurzem trägt er nun die Erinnerungstafel an die Pflanzaktion anlässlich des 800-Jahre-Festes im Jahre 2009. Wir verdanken dies dem Engagement unserer aktiven Mitglieder Lothar Danzer und Michael Hafner.“


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Mai 2012 - Frühling an der Naherholungsanlage

Viele fleißige Mitglieder haben nach den harten Wintermonaten die Naherholungsanlage am Fuße des Stettbergs wieder in Schuss gebracht. So wurde der Spielrasen gemäht, das Unkraut entfernt, das Flachwasser von Algen und die von den Bibern freigesetzten Ästen befreit, die Kneippanlage gesäubert, das Kinderspielhaus gereinigt, Sand am Ende der Kinderrutsche eingebracht und die um das Weidenzelt wachsenden Pflanzen zurechtgeschnitten. Zudem wurde eine neue Ruhebank aufgestellt. Der Liebreiz dieser sich malerisch an die Sonnenseite von Burgberg schmiegenden Einrichtung hat in den ersten warmen Frühlingstagen schon viele zum Herkommen inspiriert. Insbesondere bei Familien mit Kindern erfreut sich die Anlage großer Beliebtheit. Auch der Reichtum an Fauna und Flora ist hier zu bestaunen, besonders die Vegetation der bunten Wildblumenwiese.


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Mai 2012 - Maiwanderung nach Giengen

Vorbei an blühenden Senf- und Flachsfeldern, saftigen, mit herrlichen Löwenzahnblüten übersäten Wiesen, hellzartem Birkengrün sowie die wärmende Abendsonne waren die Wegbegleiter einer Maiwanderung, die 19 Wanderfreudige Mitglieder der Dorfgemeinschaft Burgberg e.V. über den Höhenrücken zwischen Burgberg und Hermaringen nach Giengen führte. 7 Kilometer mussten für die einfache Wegstrecke bewältigt werden, was aber den Wanderern keinerlei Probleme bereitete. Die Abendtour bestätigte einmal mehr die Wertschätzung unserer herrlichen Landschaft.
Im Gasthaus "Felsen" kehrten wir ein. In diesem Haus wird die Zeit schwäbischer Wirtshauskultur noch einmal zurückgedreht. Saure Kutteln mit Bratkartoffeln waren der absolute Renner. Aber auch andere Speisen und diverse Getränke schmeckten vorzüglich! Gestärkt und in einer sehr angenehmen und entspannten Atmosphäre tauschten sich die Teilnehmer bis zum Abmarsch nach Burgberg recht rege aus. Es war ein schönes Erlebnis. "Wir wollen auf diese liebgewonnene Wanderung nicht mehr verzichten", so der einhellige Tenor aller Teilnehmer. Dank noch an unseren 1. Vorsitzenden für die gute Organisation. Alles hat, wie gewohnt, wunderbar geklappt.

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April 2012 - Altpapiersammlung

Die Sammlung konnte dank großer Unterstützung erfolgreich durchgeführt werden. Die Dorfgemeinschaft Burgberg e.V. dankt den Haushalten für die Bereitstellung ihres gesammelten Papiers.
Besonderen Dank sagen wir Rudi Gerhard Maier, Erwin Danzer und Thomas Danzer für ihre Fahrzeuge, für den Fahrdienst und allen Helfern beim Be- und Entladen.
Besten Dank auch an den Reit- und Fahrverein Burgberg e.V. der für die abschließende Brotzeit sein Reiterstüble zur Verfügung stellte. Rose Danzer und Anni danken wir ganz herzlich für die Bewirtung, ebenso der Metzgerei Linde für die Sachspende.

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April 2012 - Bänkle für Freizeitanlage

Roland Hess und Michael Hafner fertigten eine weitere Ruhebank. Sie wurde dieser Tage durch Roland und seinen Enkel Kai Michaelsen auf der Freizeitanlage aufgestellt. Die Dorfgemeinschaft Burgberg e.V. bedankt sich bei ihnen ganz herzlich.

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April 2012 - Anstrengender Einsatz

Jakob, Helmut, Lothar, Michael und Dieter bewegten beim Arbeitseinsatz an der Freizeitanlage eine Masse an Felssteinen, Baumstämmen und Erde, fegten den Hürbe-Nebenarm und gingen manch frühem Unkraut an die Wurzel. Das alles kann an einem Samstagmorgen bewältigt werden.
Ergebnisse:
Die Sohlschwelle hat jetzt eine "Baumkrone" und leitet so mehr Wasser in den Nebenarm Das Kies des Bachbettes ist frei von Algen und Schlamm. Sieht wieder richtig gut aus!
Für die Einsatzverpflegung sorgte Mäde Danzer mit sehr guten Leberkäswecken.
Der Flüssigkeitsverlust wurde mit "Gratis-Flaschenbier" der Familie Ziegler ausgeglichen. Ihnen herzlichen Dank. Bei der Gelegenheit wurde übrigens festgestellt, dass 5 ausgewachsene Mannsbilder im Kinderhäuschen sitzen, essen und trinken können.
Nachblende:
Einen kleinen Baumstamm auf der Schulter tragend, wollte Dieter sicher über die Sohlschwelle zu Michael gelangen, fiel aber mitsamt Holz ins tiefe, kalte Hürbewasser. Bildmaterial ist leider keines vorhanden.

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April 2012 - Vereinsabend

Über 20 Mitglieder trafen sich im Gasthaus Lamm zu einem fröhlichen Vereinsabend. Besonders freute man sich über die auswärtigen Mitglieder wie Norbert Hartmann, der aus Bad Wurzach anreiste, sowie Andrea und Charly Kübler, die in Hermaringen wohnen.
Neben den lebhaften Gesprächen untereinander war kein großes Programm notwendig. Die Bilder von der Freizeitanlage und der Stelenaktion an den Ortseingängen animierten den Austausch von Anekdötchen und Geschichtchen.
Die Ausflugsbilder "Allgäustern" passten auch gut, weil sie schon jetzt wieder Appetit auf die nächste Kurzreise machten.

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April 2012 - Neue Dorfeingangsstelen aufgestellt

An den beiden Ortseingängen von Burgberg wurden noch rechtzeitig vor den Osterfeiertagen von den Mitgliedern der Dorfgemeinschaft und den Mitarbeitern des städtischen Bauhofes zwei neue Stelen aufgestellt. Sie erinnern zum einen an die 800 Jahre alte Ortsgeschichte und zum anderen bieten sie die Möglichkeit, auf Vereisveranstaltungen und Feiern hinzuweisen. So wird man schon bei der Einfahrt in den Giengener Teilort, sowohl von Hürben als auch von Hermaringen herkommend "recht herzlich begrüßt".

Das 2,4 Meter hohe und über einen Meter breite aus Edelstahl gefertigte Gebilde strahlt eine hohe Wertigkeit aus. Es zeigt auf der Vorderseite recht anschaulich das zur 800-Jahr-Feier im Jahre 2009 gestaltete Logo mit dem hoch über dem Hürbetal liegenden Burgberger Schloss, das erstmals im Jahre 1209 als staufischer Besitz genannt wird. Auf der Rückseite freut sich der Betrachter auf ein "frohes Wiedersehen in Burgberg".
Fast alle Festvereine die an den Jubiläumsfeierlichkeiten mitwirkten stellten sich hinter den Willen, die alten maroden Begrüßungshäuschen aus dem Jahre 1982 zu ersetzen. Die Dorfgemeinschaft Burgberg mit ihrem Vorsitzenden Dieter Danzer und der Mitglieder Jakob Wimmer, Michael Hafner , Roland Hess , Erwin Danzer und Lothar Danzer übernahmen die Initiative. Sie waren die Antreiber, jeder hatte seine Funktion. Vieles wurde angeregt, mit zielgerichteten Vorschlägen und letztendlich konnte das Vorhaben in vielen ehrenamtlichen Arbeitsstunden umgesetzt werden. Hier geht es zur Bildergalerie

Die Finanzierung wurde gesichert, in dem die Verwendung der noch vorhandenen Restmittel aus dem Festbuchverkauf 800-Jahre Burgberg von der großen Mehrheit der Festvereine und dem Gemeinderat bewilligt wurde. Nur so war es möglich, den Ortseingängen eine Verschönerung "zu verpassen". Auch Oberbürgermeister Gerrit Elser befürwortete die Aktion und lobte das freiwillige Engagement der Dorfgemeinschaft.

Während im oberen Teil der Stele mit der Logodarstellung die Ortsgeschichte zum Ausdruck kommt, bietet der untere Teil die Möglichkeit, temporär Veranstaltungshinweise anzubringen. Dafür sind genau bemessene Alu-Dibond-Tafeln vorgesehen. Sie sind bei der Dorfgemeinschaft erhältlich.

Mit großem Engagement haben die Mitglieder der Dorfgemeinschaft neue Dorfeingangsstelen aufgestellt. Von links: Lothar Danzer, Jakob Wimmer, Roland Hess, Michael Hafner und Dieter Danzer Text/Foto: Lothar Danzer


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Hauptversammlung 2012

Mit Ehrgeiz und großem Idealismus haben die Mitglieder der Dorfgemeinschaft Burgberg auch im vergangenen Jahr ihre Ziele erreicht. Bei der Hauptversammlung im DRK-Raum wurde sowohl das erfolgreiche Jahr 2011 beleuchtet als auch anstehende Vorhaben in den Fokus gerückt. Grundsätzlich sah Vorsitzender Dieter Danzer die Chance an zukünftigen Konzepten mitzuarbeiten, die sich lohnen "etwas für das Gemeinwohl zu erreichen".

Höhepunkt eines aktiven Vereinsjahres war zweifelsohne die Fertiggstellung der Freizeit- und Naherholungsanlage am unteren Stettberg. Zusammen mit der SAV-Ortsgruppe Burgberg haben die beiden Vereine ein Projekt geschaffen, das für die Mitbürger neue Freizeitmöglichkeiten biete. Doch die Umsetzung kam weder über Nacht noch von allein. Sowohl in der Genehmigungs- als auch in der Planungsphase standen die Mitglieder der Dorfgemeinschaft der Albvereinsortsgruppe um ihren Ideengeber Jakob Wimmer engagiert zur Seite. Es bildete sich eine Partnerschaft auf Augenhöhe, die eine solide Finanzierung als eine der wichtigsten Aufgaben ansah, die dann auch durch viele Geldspenden möglich wurde. Dafür wurde den Spendern ein besonderer Dank ausgesprochen, auch den Vorstandsmitgliedern Roland Hess und Michael Hafner für ihren persönlichen Einsatz beim Bau und beim Aufstellen einer Ruhebank am hinteren Stettberg.

Lob gab es außerdem für das Gestaltungs- und Bewirtungspersonal bei der städtischen Seniorenfeier, bei der Einweihung der Freizeitanlage und bei Hans Kübler für die historische Filmvorführung im Burgberger Mühlenstadel. Auch die Helfer der Altpapiersammlung und bei der Installation der Informationstafel an der Freizeitanlage wurden nicht vergessen. Aufgabe war auch die Vereinsräume im alten Rathaus in "Schuss" zu halten, ebenso Bildmaterial von den Jubiläumsfeierlichkeiten zu archivieren.

Wie bereits vor einigen Wochen vom Gemeinderat schon abgesegnet, werden in den nächsten Wochen die beiden neuen Dorfeingangstelen aufgestellt. Ein attraktiver Wert für Burgberg, wenn auch nicht zum Nulltarif. Die Stelen finanzieren die Festvereine "800 Jahre Burgberg" mit dem Rest des Festbuchgewinnes und die Dorfgemeinschaft, die auch in Zusammenarbeit mit dem städtischen Bauhof die Montage übernimmt.


Die Instandhaltung der Freizeitanlage liege der Dorfgemeinschaft genauso am Herzen wie auch der geplante Familientag am 12. August auf diesem Gelände. Das Programm sei gerade im entstehen, hieß es. Die Versammlung bekundetet auch Solidarität mit der von einem Wohnhausbrand heimgesuchten Familie Hillinger und rief gleichzeitig auf, die laufenden Burgberger Spendenaktionen zu unterstützen.

40 Mitglieder sind derzeit in der Dorfgemeinschaft registriert."Ich hoffe, dass wir in nächster Zeit von einem Mehranteil von 20 bis 30 Prozent reden können", sagte Danzer mit dem Ziel, in diesem Jahr neue Mitglieder und Freunde hinzugewinnen zu können. Schriftführerin Erna Maier wies noch einmal auf das Geschehen im vergangenen Jahr hin und Kassiererin Marion Geiger berichtete von einem soliden Kassenstand. Die Kassenprüfer Anni und Thomas Danzer (beide wurden wiedergewählt) lobten sowohl die Kassenführung als auch die Arbeit der Vorstandsmitglieder. "Wir wünschen uns vom Schwäbischen Albverein eine weitere gute Zusammenarbeit mit der Dorfgemeinschaft Burgberg, bekräftigte SAV-Vertrauensmann Hubert Ludwig. Die im Juni fertiggestellten Freizeit- und Naherholungsanlage trage die Handschrift einer Gemeinschaft, "die man nur loben kann", attestierte der Vertrauensmann.

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Naherholung im Winterkleid

Mit großem Engagement brachten sich die Mitglieder der Dorfgemeinschaft beim Bau der Freizeit- und Naherholungsanlag ein. Unser Bild zeigt das Projekt in romantischer Winteridylle Text/Foto:db

Dezember 2011 - Dorfgemeinschaft spendet Infostele


BURGBERG. Eine der selbst initiierten, gebauten und betriebenen Einrichtungen in Giengen ist die im Juni 2011 fertiggestellte Naherholungs- und Freizeitanlage im Teilort Burgberg. Dafür zeichnen die Ortsgruppe des Schwäbischen Albvereins und die Dorfgemeinschaft Burgberg verantwortlich. Was noch fehlte, war eine im Bauplan ausgewiesene Informationsstele. Jetzt, noch kurz vor Weihnachten wurde das aus Edelstahl gefertigte, etwa zwei Meter hohe, wind- und wetterbeständige Metalltragegestell samt dem bedruckten Schild von Mitgliedern und Freunden der Dorfgemeinschaft aufgestellt.
Die Stele strahlt eine hohe Wertigkeit aus, beschreibt und zeigt auf der Vorderseite das Gelände mit all seinen Freizeitmöglichkeiten und wer für den Bau der Anlage gespendet hat, der ist auf der Rückseite namentlich aufgeführt. Die auch gestalterisch gelungene Investition wurde mit dem Landratsamt Heidenheim und der Stadt Giengen abgestimmt. Das Besondere an der präzisen Arbeit: Es handelt sich um eine Komplettspende von der Dorfgemeinschaft Burgberg.

Juni 2011 - Dorfgemeinschaft spendete Ruhebank

Unser Bild zeigt die Mitglieder der Dorfgemeinschaft nach dem Aufstellen der Ruhebank: von links Michael Hafner, Lothar Danzer, Markus Kirschner und Roland Hess.


Die weiten Flächen und die schönen Ausblicke entlang des
hinteren Stettbergs zeigen eine herrliche Landschaft für die man sich wirklich begeistern kann. Man findet hier Natur pur und sieht vom Nordhang des hohen Berges hinab, wie der hintere und der vordere See sich an der Spitze des Kagberges vereinen. Die Zeit scheint hier stehen geblieben zu sein. Auf den landwirtschaftlichen Nutzflächen sind Feldhasen, Rehe, der Graureiher und selten gewordene Vogelarten, darunter auch ein Storchenpaar, zu beobachten, zudem ein Reichtum an Fauna und Flora. Die beeindruckende Schönheit und Perspektive dieses Landschaftabschnittes kann der Wanderer oder Spaziergänger auf einer jetzt von der Dorfgemeinschaft Burgberg gespendeten Ruhebank noch viel besser genießen. Die Vielseitigkeit der Vereinsmitglieder, geprägt durch großes ehrenamtliches Engagement, machten auch diese Aktion möglich. So legten die beiden Vereinsmitglieder Roland Hess und Michael Hafner in den letzten Wochen mächtig Hand an, um den vorbeikommenden Menschen Gelegenheit zu geben, sich hinzusetzen, auszuruhen und zur Güssenburg, zur "Arschrinne" und bis zum Giengener Wasserturm zu schauen. Der Standort, gelegen am "Huab-Rundweg" zwischen dem Friedhof und der neuen Naherholungsanlage, genau am steilen Waldweg hoch zu den Tennisplätzen, wurde mit der Stadt Giengen ausgewählt.

"Ja, des isch halt a Sach" sagte eine Gruppe älterer Damen, als
sie kürzlich des Weges kamen und auf der stabilen Holz-
und Metallkonstruktion gleich eine Sitzprobe machten.
"Nun steht sie da, wo toll der Platz, für Wanderer ein wahrer Schatz". Diesen Spruch
kann man eigentlich durch diese gelungene Aktion der Dorfgemeinschaft Burgberg
nur unterstreichen.


April 2011 - Filmnachmittag, Landkreis HDH

Mit so viel Interesse hatte wohl kaum jemand gerechnet. Gut und gerne 100 Besucher kamen am Samstagnachmittag in den Burgberger Mühlenstadel, um sich die historischen Filmbeiträge "Der Landkreis Heidenheim" und " Das ländliche Leben rund um Burgberg" anzusehen. Dazu hatte die Dorfgemeinschaft Burgberg, in Zusammenarbeit mit dem Medienzentrum Heidenheim, eingeladen.

Sowohl der Landkreisfilm von Reiner Ziegler als auch die speziellen Burgberger Beiträge von Alwin Frühsammer waren vom Rhythmus des Alltags, von Bräuchen und Traditionen, geprägt. In dem fast zweistündigen Programm sah man viele unveröffentlichten Filmaufnahmen. Die Filmreise beginnt Anfang der 1920er Jahre und endet Mitte der 1970er Jahre. Sie stellt Landschaften und Gemeinden des Landkreises auf der Ostalb vor. Einblicke in die Erfolgsgeschichten vieler Unternehmen, ebenso das Brauchtum, der Sport, die Kultur und die Politik kamen zum Ausdruck.

Ganz lebendig und hochinteressant präsentierte sich in einigen Beiträgen das frühere Burgberger Dorfleben. Man sah ein enges Netz von Menschen, die sich insbesondere in den Nachkriegsjahren brauchten und gegenseitig unterstützten. Wie Alwin Frühsammer die Schwarz/Weiß-Dokumentation umschreibt, war das karge ländliche Leben ein Regelwerk, das sich vor allem um den mit Arbeit gefüllten Tag drehte. Man denke nur z. B. an die handwerklichen Fertigkeiten der Rechenmacher, Korbflechter, Besenbinder oder Endsockenmacher. Mit den hergestellten Produkten wurde der Lebensunterhalt für die damaligen Großfamilien verdient. Zusammenfassend war es eine gelungene Veranstaltung, mit vielen Informationen in einer breiten Diskussionsatmosphäre. Die DVD mit dem Film "Der Landkreis Heidenheim" ist beim Kreis-Medienzentrum Heidenheim erhältlich.

Volles Haus im Burgberger Mühlenstadel beim historischen Filmbeitrag "Der Landkreis Heidenheim". Text/Foto:db

Bericht zur Hauptversammlung 2011

Das gewachsene Selbstbewusstsein und das soziale Engagement der 2008 neu gründeten Dorfgemeinschaft Burgberg e.V. wurde bei der Jahreshauptversammlung im "Roten Schulhaus" eindrucksvoll bestätigt. Der junge Verein, geboren aus dem Festgremium zur 800 Jahr Feier, sieht sich auf einem stabilen Fundament und gewinne bei den Mitbürgern immer mehr an Akzeptanz.

In der Versammlung wurde noch einmal in aller Deutlichkeit die Zielsetzung der mittlerweile 35 Mitglieder zählenden Dorfgemeinschaft Burgberg herausgestellt. Dabei hob Vorsitzender Dieter Danzer insbesondere die Leistungen der vielen Helfer sowohl bei der Seniorenfeier als auch bei der Benefizveranstaltung zur Baumaßnahme "Nahererholungsanlage an der Hürbe" hervor. Dieses von einer guten Idee getragene Projekt, das zusammen mit der SAV-Ortsgruppe realisiert werde, sei als Bereicherung für Burgberg anzusehen, hinter der die Dorfgemeinschaft voll und ganz stehe. Dafür wurde von der Versammlung ein Zuschuss von insgesamt 1.500 Euro bewilligt.
Die Motivation für die Naherholungsanlage, die sich auch einer breiten öffentlichen Diskussion im Dorf stellte und mit größter Transparenz behandelt wurde, erklärt auch die Initiative, an den beiden Ortseingängen Erinnerungsstelen, die auf 800 Jahre Burgberg hinweisen, aufzustellen. Sie passen sich dem Layout und dem Copyright denen der großen Kreisstadt Giengen an. Demnächst will man das Vorhaben bei Oberbürgermeister Elser vorstellen.
Ein Thema war das Filmprojekt "Der Landkreis Heidenheim" mit inhaltlichen Sequenzen rund um Burgberg. Die Bereitschaft des Kreismedienzentrums, diesen historischen Beitrag in Burgberg zu zeigen, ist groß. Auch altes, noch gut erhaltenes Filmmaterial vom "Altburgberger Musikanten" Alwin Frühsammer soll von ihm selbst präsentiert werden. "Wir stehen zu unserer Geschichte und zu unserer Kultur", so Hans Kübler, der sich für die Filmvorführung aktiv einbringt.

Gelobt wurde Vorstandsmitglied Michael Hafner für die Weitermöblierung im Vereinszimmer. Jetzt wurde von ihm ein ungenutzter Lagerraum im alten Rathaus, der dem Verein von der Stadt zugesprochen wurde, hergerichtet. Als wichtig wurde der Internetauftritt erwähnt, der bei Webmaster Helmut Geiger in den besten Händen liege. Erstmals beteilige man sich in 2011 bei den Altpapiersammlungen in Burgberg. Einigkeit herrschte, einen jährlichen Mitglieds-Förderbeitrag zu erheben.

Die Berichte von Schatzmeisterin Gaby Kellner, den Kassenprüfern Thomas und Anni Danzer und Protokollführerin Erna Maier wurden mit Beifall aufgenommen. Der gute Verlauf des Abends zeigte sich auch bei den Neuwahlen. Rasch wurde Vorsitzender Dieter Danzer, ebenso Georg Baamann als sein Stellvertreter und Schriftführerin Erna Maier wiedergewählt. Weil Schatzmeisterin Gaby Kellner aus persönlichen Gründen das Amt nicht weiterführen kann, wird künftig die Funktion von Marion Geiger ausgeführt. Im Beirat sind Roland Hess (neu), Rose und Lothar Danzer sowie Michael Hafner vertreten. Kassenprüfern bleiben Thomas und Anni Danzer.
Was die Versammelten besonders freute war die Laudatio von SAV-Vertrauensmann Hubert Ludwig. Der langjährige Mitstreiter in vielen Burgberger Vereinen hob die überaus gute Zusammenarbeit mit der Dorfgemeinschaft hervor. Was hier trotz teilweisem Gegenwind geleistet werde, verdiene Anerkennung. Dies bekräftigte auch Naturschutzwart Jakob Wimmer. db

Nach der Hauptversammlung 2011: Buntes Faschingstreiben

Seniorenfeier Burgberg 2010

Wie immer am ersten Adventssonntag fand die städtische Seniorenfeier statt. Angesichts des Sparhaushaltes der Stadt fand die Kommune dabei wieder die Unterstützung bei den Mitgliedern und Freunden der Dorfgemeinschaft Burgberg.

Da passte der frisch gefallene Schnee so richtig ins Programm der vorweihnachtlich geprägten Veranstaltung, die die Wertschät-

zung gegenüber der Lebensleis- tung der über 70-jährigen Mitbürger zum Ausdruck brachte. Schon Wochen vorher wurde von den ehrenamtlich tätigen Helfern für den Tischschmuck gebastelt, organisiert und auch recht liebevoll die Maria-von-Linden-Halle dekoriert. Zudem sponserte die Dorfgemeinschaft Kaffee und selbstgebackene Kuchen, ebenso die antialkoholischen Getränke. Der Service einer guten Bewirtung zählte auch dazu. Das „Viertele“ oder Bier mussten die Senioren aus eigener Tasche bezahlen. Ganz ohne Gage, aber mit schwungvollen Musik- und Chorbeiträgen erfreuten die Blaskapelle des Musikvereins unter der Leitung von Roland Schade und der gemischte Chor der Gesang- und Theatervereinigung mit ihrer Dirigentin Inge Sturm die älteren Mitbürger. Mit einer Besonderheit wartete die Theater-AG der Grundschule auf. Unter der Leitung von Sabine Mader-Betzholz führten sie das Musical „Auf der Suche nach dem Zwergenkönig“ auf. Dafür gab’s großen Applaus und für jeden ein kleines, nettes Präsent.

Oberbürgermeister Gerrit Elser wusste das Engagement der Vereine und der Schule zu würdigen und brachte dabei seine Freude zum Ausdruck, dass – auch wenn einige Stühle unbesetzt blieben – die älteren Mitbürger gerne der Einladung gefolgt waren. In einem kurzen Rückblick auf das fast abgelaufene Jahr könne man mit dem Geleisteten zufrieden sein. So kurz vor Weihnachten sei es daher eine gute Gelegenheit, den älteren Menschen Zeit und Aufmerksamkeit zu schenken, sich auszutauschen und dem Gemeinschaftssinn neue Impulse zu verleihen. Angesichts der Finanzsituation der Stadt sei es keine Selbstverständlichkeit, engagierte Mitbürger für gemeinnützige Zwecke zu gewinnen. Und so könne man sagen „es war heute ein rundum gelungener Tag“. „Wir werden immer älter und die Lebenserwartung in Deutschland wird sich auch in den kommenden Jahrzehnten weiter erhöhen“, so Elser. Auf den Teilort Burgberg bezogen lebten vor fünf Jahren 252 Mitbürger über 70 Jahre im Ort. Heute ist diese Gruppe bereits auf 301 Menschen angewachsen. Die älteste Mitbürgerin ist Maria Holzhey mit 98 Jahren, der älteste Mitbürger heißt Josef Holzhey und zählt 90 Jahre. Er war bei der Veranstaltung anwesend. Gemeindereferentin Adelheid Eisele von der katholischen Kirchengemeinde beleuchtete die schöne Adventszeit mit dem Glanz der Lichter und überbrachte auch die Grüße von Pfarrer Hammer aus Hürben. Den Abschluss bildete ein gemeinsames Liedersingen.

Vereine für das Naherholungsprojekt, Juli 2010

Als im vergangenen Jahr Naturschutzwart Jakob Wimmer von der SAV-Ortsgruppe Burgberg die Diskussion für ein Naherholungsprojekt am Fuße des Burgberger Stettbergs eröffnete, gingen die Meinungen der Bürger noch auseinander. Eine solche Vision zu realisieren war für viele nicht vorstellbar. Doch der engagierte "Naturkundler" ließ sich von seiner Idee nicht abbringen und setzte alle Hebel in Bewegung, das Vorhaben an der Hürbe in die Tat umzusetzen. Sein ehrenamtliches Engagement wird unterstützt vom Schwäbischen Albverein und von der Dorfgemeinschaft Burgberg. Neben einem hohen Maß an Arbeit waren in der gestalterischen Phase auch kleinere Investitionen notwendig, die bisher aus dem Geldbeutel der Planer bezahlt wurden.

Mittlerweile liegen sowohl die Ausführungspläne für die Anlage als auch die erforderlichen Genehmigungen des Landratsamtes Heidenheim und des Regierungspräsidiums Tübingen vor (wir berichteten). Erfreulich ist auch die Haltung der "800-Jahre-Festvereine", die am 22. Juli 2010 in einer gemeinsamen Sitzung im Musikerstüble für das Naherholungsprojekt votierten und mit einer breiten Zustimmung, den Großteil des vom Festbuchgewinn eingefrorenen Betrages zu verwenden, dem Projekt die nötige Finanzbasis verliehen. Darüber hinaus ist die Stadt Giengen gefordert, LEADER-Fördermittel der EU zu beantragen. Die Verantwortlichen sind auf Unterstützung der Stadt, auf Mitarbeit und Rat der Bürger, aber ganz besonders auf Spenden aus Bevölkerung und Wirtschaft angewiesen.
Ca. 15 000 Euro müssen auf dieser Schiene "erwirtschaftet" werden, weil aus dem städtischen Haushalt keine Mittel zu erwarten sind.

Für die Naherholungs-Anlage, deren Wirkung allen zugute kommt, bittet die bürgerschaftliche Projektgruppe um Spenden auf das Spendenkonto unter dem Stichwort "Naherholung Burgberg", Schwäbischer Albverein Burgberg e.V., Kreissparkasse Heidenheim, BLZ 632 500 30, Kto.-Nr. 460 22 918. Für Beträge ab 50 Euro wird auf Wunsch gerne eine Spendenbescheinigung ausgestellt. Auch kleinere Beträge seien gerne willkommen!



Landrat Hermann Mader und OB Gerrit Elser beim Vor-Ort-Termin am 3. August 2011

Das Lone- und Hürbetal

wurde am 24. September 1990 vom Regierungspräsidium Stuttgart, AZ 73-8842.02-4 zum Landschaftsschutzgebiet erklärt. Das von uns geplante Landschaftsschutz-Projekt liegt am Fuße des Stettbergs, an einem kleinen Abschnitt der Hürbe, vor der Haustür der Burgberger Wasserstraße. Ganz in der Nähe befindet sich die Marien-Grotte. An der Anlage führt der Fahrrad- und Wanderweg „Lonetal-Charlottenhöhle-Jakobsweg“ vorbei, der weiter über Burgbergs alte Grob- und Mahlmühle bis zum Brenztal führt und in den Donau-Radweg mündet. Das Landschaftsschutz-Projekt soll für Mensch und Natur eine Erholungsvorsorge schaffen, eingebettet in eine Kneipp-Bachlandschaft, die vom angrenzenden Stettberg umgeben ist. Auf der großen Heide- und Weidelandschaft des Stettberges finden Schafherden großzügige Weideflächen vor.

Projektziele:
Erhaltung und Pflege der Landschaft durch die Gestaltung einer Wildblumenwiese sowie der
Pflanzung von heimischen Sträuchern und Bäumen.

Naturschutzmaßnahmen:
Wild- und Heilkräuterpflanzungen - Errichten eines Steinkegels für
Eidechsen - Igel und Insekten.

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Hauptversammlung, 24.02.2010 im Reiterstüble

Projektvorstellung "Naherholung"

Sich engagieren und positive Impulse setzen ist eines der obersten Ziele der Dorfgemeinschaft. Jetzt steht der 30 Mitglieder zählende Verein als Kooperationspartner der Schwäbischen Albvereins-Ortsgruppe Burgberg zur Seite, eine Naherholungs-Freizeitanlage am Fuße des Stettbergs zu errichten. An "dem kleinen Bürgerpark" will sich die Dorfgemeinschaft auch mit freiwilligen Leistungen einbringen.
Die Mitglieder waren bei der Hauptversammlung im "Reiterstüble" von dem geplante Bauvorhaben, das sich am Fuße des Stettbergs präsentieren würde, überzeugt und sprachen sich einstimmig dafür aus. Ob das pflegeleicht geplante Projekt überhaupt realisiert werden kann, liege ganz allein an der Gesamtfinanzierung, die sich auf ca. 35 000 Euro belaufe. Die erforderlichen Genehmigungen des Landratsamtes Heidenheim, Fachbereich Wasser- und Bodenschutz und des Regierungspräsidiums Tübingen lägen bereits vor, so SAV-Naturschutzwart Jakob Wimmer, der die Anlage anhand seiner detailliert ausgearbeiteten Skizzen und Pläne vorstellte. Angesichts des 100-jährigen Bestehens der SAV-Ortsgruppe Burgberg im Jahre 2011 wäre die Realisierung des Naturschutzprojekts ein absoluter Jubiläumshöhepunkt. "Es liege jetzt an uns, diese Chance zu nützen und sich dafür einzusetzen".
Erfreulicherweise habe sich Landrat Hermann Mader sehr positiv für das Bauvorhaben "Naherholung- und Landschaftsschutz Brenz-Lone- und Hürbetal" ausgesprochen. Er will sich, so Wimmers Aussage, auch für eine Zuschuss-Finanzierung einsetzen.
Vorsitzender Dieter Danzer nutzte auch in seiner Eigenschaft als Stadtrat die Gelegenheit, diese ganz nahe bei der Mariengrotte geplante Baumaßnahme "als Bereicherung für Burgberg" anzusehen. Auch die Stadt Giengen mit OB Elser befürworte die Anlage, "ohne aber einen finanziellen Beitrag dazu leisten zu können". Man sollte aber auch in schwierigen Zeiten in der Lage sein, gemeinsam etwas auf die Beine zu stellen was der Allgemeinheit zugute komme, so die Befürworter.

Eine Aufwertung, des an einem kleinen Abschnitt der Hürbe und vor der Haustür der Wasserstraße liegenden Areals, verspreche es allemal, so die Einschätzung der Arbeitsgemeinschaft. Das Landschaftsschutzprojekt soll für Mensch und Natur eine Erholungsvorsorge schaffen, in einer Kneipp-Bachlandschaft, die die Erhaltung und Pflege des Naturstreifens durch die Gestaltung einer Wildblumenwiese sowie der Pflanzung von heimischen Sträuchern und Bäumen vorsieht. Die Anlage grenzt an den Fahrrad- und Wanderweg "Lonetal-Charlottenhöhle", der weiter über Burgbergs Grob- und Mahlmühle zum Brenztal bis zum Donau-Radweg führt.

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Hauptversammlung 2010

Auf ein ereignisreiches Jahr 2009, mit dem Höhepunkt der 800-Jahr-Feierlichkeiten, blickte Vorsitzender Dieter Danzer bei der Hauptversammlung im "Reiterstüble" zurück.
Nach einer anstrengenden und zeitaufwendigen Festvorbereitung habe sich die Dorfgemeinschaft mit als fester Bestandteil präsentiert und bereicherte die Riesenherausforderung durch Motivation und Verlässlichkeit. Mehrere Hundert Einsatzstunden, ja nehme man die intensive Arbeit bei der Festbuchvorstufe und der Gesamtorganisation dazu, käme man leicht über die Tausendergrenze, so der Vorsitzende. Der mittlerweile stabile Verein bekenne sich zu wichtigen Aufgaben und stehe für eine gemeinsame positive Entwicklung in Burgberg .
Danzer lobte die Einsatzbereitschaft der Mitglieder und Freunde in all ihren Leistungen und unterstrich den Anspruch, das Miteinander in der Gemeinde weiter zu fördern und zu unterstützen. Besonders gefreut habe man sich über die feine, fachmännsche Leistung, einen im alten Rathaus brachliegenden Raum zu einem aufenthaltswürdigen Vereinszimmer herzurichten. Dafür gebühre Helmut Heidler und Michael Hafner, aber auch der Stadtverwaltung Giengen ein besonderer Dank.
Beifall gabs für die positven Berichte von Schatzmeisterin Gaby Kellner, den Kassenprüfern Thomas und Annie Danzer (beide wurden wiedergewählt), der Protokollführerin Erna Maier, den erfolgreichen "Mannschaften" beim Jedermannschießen, bei der Abwicklung der städtischen Seniorenfeier und der in der Bevölkerung gut angekommene Filmrückblick auf die Jubiläumsfeierlichkeiten. Auf vielfachen Wunsch werde der von der Dorfgemeinschaft initiierte Filmbeitrag in den kommenden Monaten noch einmal zu sehen sein. Dafür soll noch eine geeignete Lokalität gefunden werden.
Verabschiedet wurde eine bestens vorbereitete Geschäftsordnung wie das gutgemeinte Vorhaben, sich für neue Begrüßungsschilder mit dem bleibenden Logo "800-Jahre-Burgberg" an den beiden Ortseingängen einzusetzen. Mit integriert könnten die Veranstaltungshinweise der örtlichen Vereine werden, denn es sei nur eine Frage der Zeit, bis die 30 Jahre alten, bereits angefaulten Holzhäuschen ihre Aufgabe nicht mehr erfüllen.

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Launiger Vereinsabend

Einen launigen Vereinsabend, einen solchen, man könnte ihn auch närrische Stammtisch - Sitzung nennen, erlebten die Mitglieder der Dorfgemeinschaft am 5. Februar 2010 im "Kegelstüble". In netter Runde, bei Musik, Gesang, lustigen Spiel- und Schunkelrunden sowie dem "801-Jahre-Ausblick" läutete die fastnachliche Zusammenkunft die närrischen Tage in Burgberg ein. Im toll dekorierten Gastraum sorgten die selbstverfaßten Faschingslieder und insbesondere die lustige "Hutrunde" für eine gut Stimmung. Auch Gastwirt Martin Becherer gehörte zu den Aktiven. Er wusste auf seine Art sich mit der Narrenkappe lobenswert in Szene zu setzen. Der Wirt servierte nicht nur gekühlte Stimmungsmacher sondern auch saure Kutteln wie zu Großmutters Zeiten. Es war eine Atmosphäre wie früher bei den Hausbällen in den Burgberger Wirtschaften. Sie lebte im "Kegelstüble" an diesem Abend wieder auf.

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Rückblick auf ein schönes Festjahr

Die Burgberger, aber auch auswärtige Besucher ließen es sich nicht nehmen, noch einmal auf das Festjahr "800 Jahre Burgberg" zurückzublicken. Foto: db

Wer die erfolgreichen Festveranstaltungen im Jubiläumsjahr "800 Jahre Burgberg" versäumte, oder sich noch einmal die ganze Veranstaltungspalette ansehen wollte, der war am 3. Adventsonntag 2009 zum Filmrückblick in die Maria-von-Linden-Halle eingeladen. An die 300 Besucher nahmen die Gelegenheit war, den von der Dorfgemeinschaft initiierten Festfilm anzuschauen.
Das Jubiläumsjahr ist fast vorbei und wieder haben die "Burgberger" Bürger und auch viele auswärtigen Besucher einer gut vorbereiteten Veranstaltung ihre Referenz erwiesen. Dieses Mal, um Rückblick zu halten und die Feierlichkeiten noch einmal in bewegten Bildern Revue passieren zu lassen.
Der unterhaltsame Film zeigte die Höhepunkte des Festjahres, aber auch wieviel organisatorische und logistische Arbeit von den Mitgliedern der 16 Festvereine geleistet wurde. Viel geleistet wurde auch von Hobby-Filmer Eckhardt Baschin aus Hürben und "Schnittmeister" Hans Kübler, ein engagiertes Mitglied der Dorfgemeinschaft. Ihrer aufwendigen und zeitintensiven Arbeit sei es letzendlich zu verdanken, dass der jetzt ins Archiv wandernde Jubiläumsfilm zu einer kompletten Einheit zusammengesetzt wurde, so Vorsitzender Dieter Danzer, der neben Rektor Franz Haner auch Giengens früheren Oberbürgermeister Clemens Stahl unter den Gästen begrüßen konnte.
Auf großes Interesse stieß erneut der Beitrag "Unsere Heimat Burgberg, dahoim en Oberberg ". Es gab für beide Filme großen Beifall für einen nicht ganz unbedeutenden Beitrag, der Herkunft und Gegenwart des 1209 erstmals erwähnten Ortes Burgberg zum Ausdruck bringt. Wie sagte noch eine Besucherin am Schluss der Veranstaltung: "Es war ein toller Nachmittag, ein schönes Erlebnis und eine bunte Vielfalt. Ich würde den Film noch einmal anschauen".
In der Filmpause fanden sich die Besucher in gemütlicher Atmosphäre zum Kaffeetrinken ein, bestens bewirtet von den Mitgliedern der Dorfgemeinschaft. db


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Seniorenfeier 2009

Ohne ehrenamtliche Helfer wäre die Kommune um einiges ärmer, ja so manch städtische Veranstaltung schwer umsetzbar. Was mit Eigeninitiative auf die Beine gestellt werden kann, zeigten jüngst Mitglieder und Freunde der Dorfgemeinschaft Burgberg bei der städtischen Seniorenfeier in der Maria-von-Linde-Halle Burgberg. Sowohl bei der Ausschmückung der Festhalle als auch in der Küche und bei der Bewirtung zeigte sich die 14-köpfige Mannschaft von ihrer besten Seite und konnte von Bürgermeister Franz Heger großes Lob für ihr Engagement erfahren. Bereits Tage vorher wurde in zahlreichen Arbeitseinsätzen dafür gebastelt und Dekorationsmaterial verarbeitet, um die Festhalle in ein vorweihnachtliches Ambiente zu tauchen.
Text/Foto: db

Mitgliederversammlung 2009

Ein Jahr nach seiner Gründung traf sich die Dorfgemeinschaft Burgberg zur ersten Mitgliederversammlung im "Roten Schulhaus". Es wurde die erfreuliche Feststellung gemacht, dass sich die Mitgliederzahl kontinuierlich nach oben bewege. In einem Rückblick auf das 800-jährige Ortsjubiläum wurde das bisher Geleistete besonders hervorgehoben, insbesondere die federführende Arbeit beim Festbuch, bei der Buchvorstellung, die Schaffung und Pflege des Internetauftritts, ebenso beim Jubiläums- T-Shirt-Verkauf. Auch die Baumpflanzaktion mit den Schülern der Grundschule und des Kindergartens, das Filmprojekt und die Mitarbeit bei der Festzeltbewirtung fanden lobende Erwähnung. Die Bewirtung der Seniorenfeier war ebenfalls ein positver Beitrag zum gemeinsamen Miteinander. Als nächste Veranstaltung wird am 13. Dezember in der Maria-von-Linden-Halle ein Filmnachmittag stattfinden, der noch einmal auf die Festtage "800-Jahre-Burgberg" zurückblickt.
Von Seiten der Dorfgemeinschaft ist in diesen Tagen eine Initiative angelaufen, die zeigen soll, dass man "miteinander Leben und Gemeinsamkeiten entwickeln" will. Gegenüber den Mitbürgern und den örtlichen Vereinen tritt man als ein selbstbewusster, aber auch verlässlicher Partner auf, der den Dialog sucht und sich um gemeinsame, unterstützende Konzepte bemüht. Um das örtliche Vereinsleben auch in Zukunft positiv zu gestalten werbe man um ihre Mitgliedschaft und Unterstützung.
In der Versammlung wurde noch einmal in aller Deutlichkeit die Zielsetzung der Dorfgemeinschaft Burgberg herausgestellt. Der Verein soll bezwecken, die örtliche Infrastruktur, örtliche Einrichtungen, die Gemeinschaft, das kulturelle Leben und heimatliche Traditionen im Teilort Burgberg zu pflegen, auf ideelle und materielle Weise zu fördern und weiterzuentwickeln. Wichtig sei auch die örtliche Geschichte weiterzuschreiben. Getragen vom Bewusstsein, dass Geschichte und Kultur, wie sie sich zum Beispiel in Burgberg widerspiegele, stehe man geradezu in der Pflicht sich "diesem Kulturgut" anzupassen.

Es war schon eine große Leistung einen im entwohnten alten Rathaus brachliegenden Raum aufenthaltswürdig herzurichten. Deshalb wurde vor der Mitgliederversammlung der Dorfgemeinschaft Burgberg auf das Gelingen angestoßen und das Zimmer seiner Bestimmung übergeben. Für den Raum, der dem Verein vom Kultur- und Sportamt zugesprochen wurde, wurden "keine Steuermittel" verschwendet, sondern es waren insbesondere die Mitglieder Helmut Heidler und Michael Hafner, die zusammen mit anderen ehrenamtlichen Kräften Hand anlegten und ein heimeliges Ambiente "zauberten". Selbst das Baumaterial wurde gespendet. Somit sind dem Verein so gut wie keine Kosten entstanden. Der Raum kann auch für Vereinsbesprechungen genutzt werden. Text/Foto:db

Foto/Filmshow von Hans Kübler, 20.05.2009

Hans Kübler (links) überreichte Oberbürgermeister Clemens Stahl in einem schön gestalteten Couver die erste Kopie einer DvD von "Unsere Heimat Burgberg, dahoim en Oberberg " . Text/Foto: db

Auf großes Interesse stieß zum Auftakt der Jubiläumsfeierlichkeiten "800-Jahre-Burgberg" die Foto- und Filmshow von Hans Kübler in der Maria-von-Linden-Halle. Der 50 Minuten-Beitrag mit dem Titel "Unsere Heimat Burgberg, dahoim en Oberberg " überzeugte in seiner darstellerischen Qualität und seiner historischen Ausstrahlung. Oberbürgermeister Clemens Stahl sah das Enagegement und die zeitaufwändige Arbeit von Hans Kübler als ein gutes Beispiel Heimat zu Leben und freute sich bei einem Stück "Burgberger Geschichte" dabeisein zu dürfen. Stadtrat Dieter Danzer lobte den enormen Einsatzwillen des "Filmemachers", der von Mitgliedern aus der Dorfgemeinschaft Burgberg unterstützt wurde. Kübler selbst wies in seinen Einleitungsworten auf die starke Verwurzelung und Verbundenheit auf seinen Heimatort Burgberg hin. Ganz deutlich kam die Rückblende zu seinen Eltern und Verwandten, insbesondere zu seinem Vater, der in früheren Jahren als "Dorffotograf" nachhaltiges Material hinterlassen hatte, zum Ausdruck. Überwiegend stammen die Fotos aus seinem großen Archiv. Neben dem gelungenen Festbuch "800-Jahre-Burgberg - Geschichte voller Leben" ist dieser Beitrag eine gelungene Kombination in die frühere Zeit hineinzublicken.

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Dorfgemeinschaft pflanzt "Baum des Jahres"

Der Stettberg bietet beste Voraussetzungen für das Gedeihen eines Bergahorns. Der Baum des Jahres soll an den 800. Geburtstag von Burgberg erinnern und am Samstag, 24. April um 16 Uhr gepflanzt werden.

Der Herr der Berge, das Bergahorn, wird bis zu 600 Jahre alt. Der Ort Burgberg feiert heuer sogar sein 800 jähriges Bestehen. Am Freitag, 24. April 2009, 16 Uhr, wird die Dorfgemeinschaft zusammen mit der Schwäbischen Albvereinsortsgruppe das Jubiläum zum Anlass nehmen und einen Bergahorn pflanzen. Die Schüler vom Kindergarten St. Maria und die Grundschüler gestalten den Programmablauf mit.

"Wir nehmen das Ortsjubiläum zum Anlass, zusammen mit Burgbergs Kindern und Jugendlichen, den Mitbürgerinnen und Mitbürgern, allen Vereinen und Organisationen einen Baum zu pflanzen und diese Tat zu einem bedeutenden Ereignis werden zu lassen", sagte Vorsitzender Dieter Danzer von der Dorfgemeinschaft Burgberg e.V.
Die Mitarbeiter vom städtischen Bauhof übernehmen die Vorbereitungen zur Pflanzung des 4 Meter hohen und im Durchmesser 25 Zentimeter dicken Baumes.
Als Pflanzort mit guten Wachstumsaussichten wurde am Stettberg eine ins Hürbetal gerichtete Stelle ausgewählt (nähe Schützenhaus). Primäre Zielsetzung dieser Aktion: Man soll auch in Zukunft am Wachsen und Gedeihen des Baumes seine Freude haben und an den 800. Geburtstag von Burgberg erinnert werden. Mit der Baumpflanzung ist auch der ökologische, forstliche und naturschutzfachliche Zusammenhang verbunden. Alles Pluspunkte die für die Baumpflanzung sprechen. Der südliche Stettberg stellt als gewachsene Heidelandschaft mit den typischen Felsen, dem romantischen Flußtal der Hürbe und der satten grünen Wiesen, eine faszinierende Naturschönheit dar.
Zum Programm: Man bietet für einen kleinen Obulus die Gelegenheit, eine Patenschaft für den gepflanzten Baum zu übernehmen. Der Pate erhält dann eine Urkunde, und auf Wunsch wird die Patenschaft auf einem kleinen Täfelchen mit dem Namen des Paten bzw. der Patin dokumentiert. Die Aktion soll die Verbundenheit der Bürger mit ihrem Dorf und ihrer alten, traditionsreichen Geschichte zum Ausdruck bringen. Ein Luftballonwettbewerb wird für die Initiative "Baumpflanzaktion" stattfinden, bei dem schöne Preise zu gewinnen sind. Jakob Wimmer spielt auf seinem Akkordeon und es werden Frühlingslieder gesungen. Mit warmen Leberkäswecken und allerlei Getränken wird für das leibliche Wohl gesorgt.

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Gründungsversammlung 14. Okt. 2008

Gut fünf Monate nach seiner Vorstellung im örtlichen Vereinskreis wurden bei der Gründungsversammlung im Schulungsraum der DRK-Bereitschaft die Weichen für den neuen, gemeinnützigen und parteiunabhängigen Verein gestellt. Sein Anspruch: "Die Dorfgemeinschaft Burgberg e.V. will sich im Giengener Teilort etablieren und sich zum Ziel setzen, Burgberg auf breiter bürgerschaftlicher Ebene zu fördern. Der Verein soll bezwecken, die örtliche Infrastruktur, örtliche Einrichtungen, die Gemeinschaft, das kulturelle Leben, heimatliche Traditionen und den Sport im Teilort Burgberg zu pflegen, auf ideelle und materielle Weise zu fördern und weiterzuentwickeln".
Weiter will man deutlich machen, dass der Ort Burgberg nicht nur zu seiner Geschichte, zu seinen Traditionen und zu den Vereinen steht, sondern auch mit Gegenwartsproblemen zu kämpfen hat. Vor dem Hintergrund der aktuellen geselllschaftlichen Situation will der Verein die Chance der Zukunftsbewältigung in der Kommune suchen, z. B. Projekte bei der Dorfentwicklung mitunterstützen, und als fördernde, parteiunabhängige Gemeinschaft in Burgberg auftreten. Dabei steht auch der soziale Aspekt im Fokus der Aktivitäten.
Es wurde von fast allen Teilnehmern - nach Einsicht in die Satzung die einstimmig angenommen wurde - der Beschluss gefasst, den Verein "Dorfgemeinschaft Burgberg e.V." zu gründen (nicht zu vergleichen mit Dorffestgemeinschaft). Der neue Verein wird vorerst keine Mitgliedsbeiträge erheben und auch keine eigenen Veranstaltungen initiieren, sondern sich mit Herz und Verstand der Sache im Teilort Burgberg annehmen. 800 Jahre Burgberg wird im kommenden Jahr mit einem großen Programm gefeiert, das man aber nur mit dem Interesse eines bürgerschaftlichen Engagement bewältigen kann. In enger Zusammenarbeit mit den 16 Festvereinen will auch die Dorfgemeinschaft ihren Beitrag leisten und eine wichtige Hilfestellung sein. Sie setzt auf ein engeres Zusammenrücken von Vereinen und Bürgerschaft.
Auf der Website www.giengen-burgberg.de, die der Verein für Burgberg entwickelt hat, wird umfassend über "800 Jahre Burgberg" berichtet. In einer in den nächsten Wochen geplanten öffentlichen Veranstaltung sollen Bürgerschaft und Vereine informiert und zur Unterstützung aufgerufen werden. db

Die Gründungsmitglieder der Dorfgemeinschaft Burgberg.


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